Frühere PISA-Erhebungen

PISA 2012

PISA 2012 untersuchte zum zweiten Mal schwerpunktmäßig die mathematische Grundbildung 15-jähriger Schülerinnen und Schüler. Neben der Lesekompetenz, der mathematischen und der naturwissenschaftlichen Kompetenz wurde die Problemlösekompetenz als zusätzliche Kernkomponente erfasst. Die Aufgaben zum Problemlösen wurden ausschließlich durch computergestützte Testverfahren durchgeführt.

So ermöglichen die Befunde der fünften PISA-Erhebung (2012) Einblicke, inwieweit sich die im Anschluss an PISA 2003 in Angriff genommenen Veränderungen des deutschen Bildungssystems und die realisierten Förderprogramme in Bildungserträgen abbilden. Außerdem konnten durch die Analyse wichtige Erkenntnisse zu den Bedingungen des Kompetenzerwerbs gewonnen werden.

Die Ergebnisse aus PISA 2012 wurden am 3. Dezember 2013 um 11 Uhr im Rahmen einer Pressekonferenz in Berlin vorgestellt. Parallel dazu präsentierte die OECD die weltweiten Ergebnisse in Paris. Der vollständige nationale Bericht für Deutschland sowie eine Zusammenfassung wichtiger Ergebnisse werden hier zur Verfügung gestellt:

Nationaler Bericht

Zusammenfassung

Pressemitteilung

 

PISA 2009

Mit PISA 2009 startete der zweite PISA-Zyklus (2009, 2012, 2015). Nach PISA 2000 stand zum zweiten Male die Lesekompetenz fünfzehnjähriger Jugendlicher im Mittelpunkt. PISA 2009 wurde in Deutschland unter der Federführung des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) in Frankfurt am Main durchgeführt. Detaillierte Informationen zu PISA 2009 finden sich auf der PISA 2009-Homepage des DIPF.


PISA 2006

Mit der dritten Erhebungsrunde 2006 wurde der erste PISA-Zyklus (2000, 2003, 2006) abgeschlossen. Diesmal standen die Naturwissenschaften im Zentrum der Untersuchung. Wie im Jahr 2003 hatte das IPN in Kiel die Federführung inne. Der Naturwissenschaftstest von PISA beruht auf dem Konzept der Scientific Literacy als Grundbildungsbegriff. Dabei werden in PISA 2006 drei Teilkomponenten unterschieden:

  • Das Erkennen naturwissenschaftlicher Fragestellungen (Unterscheiden von naturwissenschaftlichen und nicht naturwissenschaftlichen Fragestellungen),
  • Das Erklären naturwissenschaftlicher Phänomene (Beschreiben, Erklären und Vorhersagen von Phänomenen) sowie
  • Das Nutzen naturwissenschaftlicher Evidenz (Umgang mit empirischer Evidenz und naturwissenschaftlichen Schlussfolgerungen).


PISA 2003

2003 fand die zweite Untersuchung statt, diesmal mit dem Schwerpunkt auf der mathematischen Grundbildung der 15-jährigen Schülerinnen und Schüler. Neben der Mathematik wurden auch wieder die Lesekompetenz, Naturwissenschaften und das Problemlösen als CCC-Komponente (cross-curricular competencies) erfasst. Diese zweite Erhebung wurde vom Leibniz Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) in Kiel koordiniert.


PISA 2000

Im Jahr 2000 wurden erstmals im Rahmen von PISA die Kompetenzen von 15-jährigen Schülerinnen und Schülern erhoben und international verglichen. Im Zentrum standen die folgenden Fragen:

  • Wie gut bereiten unsere Schulen Schülerinnen und Schüler auf die Herausforderungen der Zukunft vor?
  • Vermitteln sie das Wissen, die Fertigkeiten und die Einstellungen, die Jugendliche und junge Erwachsene benötigen, um als verantwortliche Bürger aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können?
  • Verfügen Jugendliche über die notwendigen Voraussetzungen zu lebenslangem Lernen?

Federführend war das Max Planck Institut für Bildungsforschung in Berlin (MPI). Schwerpunkt dieser ersten Erhebung war die Lesekompetenz.