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Das „Programme for International Student Assessment“ (PISA) erfasst weltweit Schülerleistungen und vergleicht diese international. Initiator des Programms ist die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung). 

Im Auftrag der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (KMK) hat das Zentrum für internationale Bildungsvergleichsstudien (ZIB) an der TU München nach 2012, 2015 und 2018 auch das nationale Projektmanagement für PISA 2021 in Deutschland übernommen. Die wissenschaftliche Projektleitung obliegt Prof. Dr. Kristina Reiss. 

Die Testungen in PISA 2018 sind nun abgeschlossen. Die Ergebnisse werden im Dezember 2019 auf einer Pressekonferenz veröffentlicht. Derzeit wird die Studie 2021 mit dem Schwerpunkt Mathematik vorbereitet.

Die drei untersuchten Kompetenzbereiche in Naturwissenschaft, Lesen und Mathematik sind ein zentraler Bestandteil lebenslangen Lernens. PISA stellt das Leistungsniveau der Jugendlichen fest, liefert Informationen über Ergebnisse des Lehrens und Lernens in den Schulen und zeigt Entwicklungen im Bildungssystem auf. Dabei ist weniger die Übereinstimmung der Testaufgaben mit den Lehrplänen der teilnehmenden Länder von Bedeutung als die Erfassung von Basiskompetenzen in verschiedenen Anwendungssituationen. Das Grundbildungskonzept, von dem PISA ausgeht, ist also funktionalistisch: 15-jährige Schülerinnen und Schüler sollen in möglichst authentischen Aufgaben ihre in der Schule erworbenen Kompetenzen anwenden. Diesem Anspruch folgend findet der PISA-Test seit 2015 vollständig am Computer statt.