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Das „Programme for International Student Assessment“ (PISA) erfasst weltweit Schülerleistungen und vergleicht diese international. Initiator des Programms ist die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung). 

Im Auftrag der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (KMK) hat das Zentrum für internationale Bildungsvergleichsstudien (ZIB) an der TU München nach 2012 und 2015 auch das nationale Projektmanagement für PISA 2018 in Deutschland übernommen. Das wissenschaftliche Projektmanagement obliegt Prof. Dr. Kristina Reiss und PD Dr. Christine Sälzer. 

Nach der Bekanntgabe der Ergebnisse der jüngsten PISA-Erhebung (2015) im Dezember 2016 ird derzeit die Studie 2018 mit dem Schwerpunkt Lesekompetenz vorbereitet.

Die drei untersuchten Kompetenzbereiche in Naturwissenschaft, Lesen und Mathematik sind ein zentraler Bestandteil lebenslangen Lernens. PISA stellt das Leistungsniveau der Jugendlichen fest, liefert Informationen über Ergebnisse des Lehrens und Lernens in den Schulen und zeigt Entwicklungen im Bildungssystem auf. Dabei ist weniger die Übereinstimmung der Testaufgaben mit den Lehrplänen der teilnehmenden Länder von Bedeutung als die Erfassung von Basiskompetenzen in verschiedenen Anwendungssituationen. Das Grundbildungskonzept, von dem PISA ausgeht, ist also funktionalistisch: 15-jährige Schülerinnen und Schüler sollen in möglichst authentischen Aufgaben ihre in der Schule erworbenen Kompetenzen anwenden. Diesem Anspruch folgend findet der PISA-Test seit 2015 vollständig am Computer statt.