Kompetenzbereiche

Im Abstand von drei Jahren werden Schülerinnen und Schüler in den Kompetenzbereichen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften im Rahmen der PISA-Studie getestet. Dabei wird jeweils ein Kompetenzbereich als Schwerpunkt genauer untersucht. Mit PISA 2018 beginnt der dritte PISA-Zyklus und zum dritten Mal (nach 2000 und 2009) wird als Schwerpunkt die Lesekompetenz erfasst.

Die Leistungstests der PISA-Studie basieren auf dem Literacy-Konzept, das im Deutschen am besten unter dem Begriff der funktionalen Grundbildung zu fassen ist. Im Kontext von PISA umfasst „funktional“ im Wesentlichen zwei Aspekte, nämlich die Anwendbarkeit für die jetzige und die spätere, nachschulische Teilhabe an einer Kultur sowie die Anschlussfähigkeit im Sinne kontinuierlichen Weiterlernens über die Lebensspanne. Die Konzentration auf diese beiden Aspekte ist entscheidend für das Ziel, Bildungsergebnisse gegen Ende der Pflichtschulzeit zu messen. Einerseits sollen Wissen und Können in den untersuchten Domänen erfasst werden, die als Grundlagen für eine lernende Weiterentwicklung in diesen Bereichen vorausgesetzt werden. Andererseits geht es um die Frage, inwieweit bis zum Testzeitpunkt schulische und außerschulische Lerngelegenheiten wahrgenommen worden sind, um in bestimmten Bereichen teilhabe- und handlungsfähig zu werden (im Englischen „literate“).

 

 

                      Lesen    

                    Mathematik

                  Naturwissenschaften