Lesekompetenz

Im Jahr 2018 ist die Lesekompetenz von Schülerinnen und Schülern, wie bereits in den Jahren 2000 und 2009, der Schwerpunkt der PISA-Studie.

Lesekompetenz beinhaltet die Fähigkeit relevante Informationen aus Texten zu lokalisieren, Texte zu verstehen, sie zu bewerten und über sie zu reflektieren. Zudem wird die Fähigkeit und Motivation erfasst, sich auf Texte einzulassen und sich mit deren Inhalten auseinanderzusetzen. Um diese breit gefächerte Lesekompetenz zu messen, wird sie bei PISA als komplexe Kompetenz mit mehreren Facetten beschrieben. So beinhalten die Testaufgaben sowohl verschiedene Situationen als auch unterschiedliche Textformate.

Neu bei der PISA-Studie 2018 sind interaktive Aufgaben mit mehreren zu lesenden Texten in einer simulierten Web-Umgebung. Hierbei werden Aspekte der Lesekompetenz im digitalen Zeitalter erfasst, beispielsweise die Fähigkeit, Informationen durch das Navigieren auf Webseiten zu finden, zu vernetzen und zu beurteilen.

Textquellen:

  • eine Textquelle
  • mehrere Textquellen

Organisation und Navigation:

  • statisch
  • dynamisc

 Textformate:

  • kontinuierliche Texte, z. B. Zeitungsartikel, Aufsätze, Romane und Briefe
  • nichtkontinuierliche Texte, z. B. Tabellen, Grafiken, Diagramme, Stundenpläne, Fahrplän

 Texttypen:

  •  Beschreibung, Erzählung, Exposition, Argument, Anweisung, Interaktion, Transaktion

 Die Rahmenkonzeption unterscheidet folgende Kontexte:

  • private Kontexte
  • öffentliche Kontexte
  • bildungsbezogene Kontexte
  • berufsbezogene Kontexte

 Prozesse:

  • Leseflüssigkeit
  • Informationen lokalisieren
  • Textverständnis
  • bewerten und reflektieren