Mathematische Kompetenz

Mathematische Kompetenz war in den Jahren 2003 und 2012 Schwerpunkt bei der PISA-Studie. Mathematische Grundbildung wird in der PISA-Studie definiert als die Fähigkeit einer Person, Mathematik in vielfältigen Kontexten zu formulieren, anzuwenden und zu interpretieren. Sie beinhaltet außerdem mathematisches Schlussfolgern und die Anwendung mathematischer Konzepte, Prozeduren, Fakten und Werkzeuge, um Phänomene zu beschreiben, zu erklären und vorherzusagen. Mathematische Grundbildung unterstützt Personen dabei zu erkennen und zu verstehen, welche Rolle Mathematik in der Welt spielt sowie fundierte Urteile und Entscheidungen zu treffen, die den Anforderungen des Lebens als konstruktive, engagierte und reflektierte Bürgerinnen und Bürger entsprechen.Entsprechend richten sich die bei der PISA-Studie eingesetzten Aufgaben vor allem auf die alltagspraktische Anwendung mathematischer Kenntnisse in unterschiedlichen realen Kontexten.

Inhaltsbereiche:

  • Quantität
  • Raum und Form
  • Veränderung und Beziehungen
  • Unsicherheit und Daten

Die Rahmenkonzeption unterscheidet folgende Kontexte:

  • persönliche
  • berufliche
  • gesellschaftsbezogene
  • wissenschaftliche

Prozesse:

  • Situationen mathematisch formulieren
  • anwenden
  • interpretieren