Mathematische Kompetenz

Im Jahr 2022 wird die mathematische Kompetenz, wie bereits in den Jahren 2003 und 2012, Schwerpunkt bei der PISA-Studie sein.

Mathematische Grundbildung wird in der PISA-Studie definiert als die Fähigkeit einer Person, in einer Vielzahl von Kontexten Problemstellungen mathematisch zu formulieren, zu bearbeiten und zu interpretieren sowie mathematisch zu argumentieren. Sie beinhaltet außerdem mathematisches Schlussfolgern und die Anwendung mathematischer Konzepte, Prozeduren, Fakten und Werkzeuge, um Phänomene zu beschreiben, zu erklären und vorherzusagen. Mathematische Grundbildung unterstützt Personen dabei zu erkennen und zu verstehen, welche Rolle Mathematik in der Welt spielt sowie fundierte Urteile und Entscheidungen zu treffen, die den Anforderungen des Lebens als konstruktive, engagierte und reflektierte Bürgerinnen und Bürger entsprechen. Daraus resultierend richten sich die bei der PISA-Studie eingesetzten Aufgaben vor allem auf die Anwendung mathematischer Kenntnisse in unterschiedlichen realen Kontexten. In der Rahmenkonzeption wird zwischen drei Dimensionen unterschieden, nämlich Inhaltsbereichen, Kontexten und Prozessen:

Inhaltsbereiche:

  • Größen
  • Unsicherheit und Daten
  • Veränderungen und Zusammenhänge
  • Raum und Form

Kontexte:

  • Persönliches Umfeld
  • Berufliches Umfeld
  • Öffentliches Umfeld
  • Wissenschaftliches Umfeld

Prozesse:

  • Formulieren
  • Anwenden
  • Interpretieren und Bewerten

An dieser Stelle sei auf die deutschsprachige Überblicksdarstellung der PISA 2021 Rahmenkonzeption für Mathematik  (veröffentlicht von der OECD) hingewiesen.