Aktuelles

13.10.2021

Kürzlich wurde bekanntgegeben, welche Kompetenz als innovative Domäne in PISA 2025 erfasst werden wird: Im Rahmen von Learing in the Digital World wird erhoben, wie Schülerinnen und Schüler selbstreguliert mit digitalen Medien lernen.

13.06.2021

Nach 2006 und 2015 wird die naturwissenschaftliche Kompetenz auch in 2025 wieder als Hauptdomäne erfasst. Damit geht immer auch die Überarbeitung des Rahmenkonzepts (Framework) einher. Zur Einschätzung dessen curricularer Validität haben wir die Expertise folgender Personen eingeholt:

  • Prof. Marcus Hammann (Didaktik der Biologie, Universität Münster)
  • Prof. Ute Harms (Didaktik der Biologie, IPN Kiel)
  • Prof. Alexander Kauertz (Didaktik der Physik, Universität Koblenz-Landau)
  • Prof. Knut Neumann (Didaktik der Physik, IPN Kiel)
  • Prof. Mathias Ropohl (Didaktik der Chemie, Universität Duisburg-Essen)
  • Prof. Mirjam Steffensky (Didaktik der Chemie, Universität Hamburg)

Wir danken diesen Expert*innen sehr herzlich für ihre Einschätzung.  

07.05.2021

Mit der Einrichtung der Ständigen wissenschaftlichen Kommission der Kultusministerkonferenz bündeln die Länder die wissenschaftliche Expertise in einem zentralen Beratungsgremium. Das PISA Team begrüßt es sehr, dass dort auch die Erkenntnisse aus dem internationalen Bildungsmonitoring durch die ZIB Vorstandsvorsitzende und PISA Leitung, Prof. Dr. Doris Lewalter, vertreten werden. Außerdem gratulieren wir dem ZIB Vorstandsmitglied Prof Dr. Olaf Köller zur Mitgliedschaft in diesem Gremium. 

 

Meilensteine PISA 2022

Da die PISA-Studie 2021 aufgrund der Schulschließungen durch die Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben wurde, sind verschiedene inhaltliche und organisatorische Anpassungen erforderlich.

Bei der PISA-Studie 2022 wird ein ergänzendes Fragebogenmodul zu Globalen Krisen eingesetzt. Damit bezieht die internationale PISA-Projektleitung unter anderem die besonderen Umstände mit ein, unter denen Schule während der Corona-Pandemie stattgefunden hat. Dazu werden die Beteiligten beispielsweise nach ihren Erfahrungen im Zusammenhang mit Schulschließungen befragt. Seitens der nationalen Projektleitung wird dieses ergänzende Fragebogenmodul mit der gleichen Sorgfalt wie alle anderen Testmaterialien begutachtet (vgl. Beschreibung "Itemreview" auf dieser Seite)

Neben der wissenschaftlichen Begutachtung des neuen Moduls, sind auch organisatorische Anpassungen nötig. So muss beispielsweise die Computerplattform, mittels welcher die kognitiven Tests sowie die Fragebögen administriert werden, neu aufgesetzt und getestet werden. Auch die Informationen für Schulleitungen, Lehrkräfte, Eltern sowie Schüler*innen müssen aktualisiert werden. Sowohl die Informationsschreiben als auch die neuen Fragebögen müssen erneut das Genehmigungsverfahren durch die Kultusministerien durchlaufen.

Darüber hinaus müssen die Manuale für die Testleiter*innen sowie für die Schulkoordinator*innen an die neuen Gegebenheiten in den Schulen angepasst werden. Zudem müssen die Stichproben der Schüler*innen sowie der Lehrkräfte erneut gezogen werden, da es sich um einen anderen Jahrgang an fünfzehnjährigen Schüler*innen handelt.

Die Vorbereitungen für den Feldtest wurden weitestgehend abgeschlossen. So wurden die deutschsprachigen Instrumente fertig gestellt, die Stichprobe für den Feldtest gezogen und die Manuale und Skripte für Testleiter*innen sowie für Schulkoordinator*innen vorbereitet.

Die Durchführung des Feldtests sowie der Hauptstudie wurde aufgrund der Schulschließungen durch die Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben.

Im Vorfeld des Feldtests werden alle Materialien, welche in diesem Rahmen eingesetzt werden, den Kultusministerien der jeweiligen Bundesländer zur datenschutzrechtlichen Prüfung vorgelegt. Geprüft werden hierbei neben den Prozeduren alle Anschreiben an die beteiligten Gruppen – Schüler*innen, Eltern, Lehrkräfte und Schulleitungen - sowie die zugehörigen Kontextfragebögen. Die Testaufgaben können von aus aufgrund inhaltlicher Notwendigkeit nicht herausgegeben werden; einen guten Eindruck können Sie aber hier bekommen.  

Für den Feldtest 2020 hatte keines der gezogenen Bundesländer – Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Schleswig-Holstein – datenschutzrechtliche Bedenken. Darüber hinaus geben die Kultusministerien teilweise auch inhaltliche Rückmeldungen zu den Materialien. Diese Rückmeldungen werden von uns nach Möglichkeit in den Feldtest oder die Haupterhebung eingearbeitet. Da für PISA, als internationale Bildungsvergleichsstudie, die länderübergreifende Vergleichbarkeit der Testmaterialien im Vordergrund steht, achten wir bei den Anpassungen besonders auf die Übereinstimmung mit den internationalen Vorgaben. Zudem gilt es stets die Vergleichbarkeit zu vorherigen Erhebungsrunden zu gewährleisten.    

Zeitnah nach Abschluss der Genehmigungsverfahren stellen wir auch den Kontextfragebogen der Schüler*innen für die Eltern auf dieser Seite zur Verfügung.

Für die Stichprobenziehung der 15-jährigen Schüler*innen werden in einem ersten Schritt die Schulen anhand ihrer Verteilung der Schularten in den Bundesländern gezogen. Sonder- und Förderschulen sowie Berufsschulen werden dabei extra hervorgehoben und ihren Anteil in Deutschland so genau wie möglich widerzuspiegeln. Anders als in der Haupterhebung werden in Feldtest nicht alle Bundesländer ausgewählt, sondern lediglich ein kleiner Anteil. Dabei wird darauf geachtet, dass unterschiedliche große und diverse Bundesländer in der Stichprobe enthalten sind. Ebenfalls anders als in der Haupterhebung werden die Schulen nicht nach einem statistischen Ziehungsverfahren, sondern anhand ihrer logistischen, für eine Befragung günstigen Lage für die Stichprobe ausgewählt. Die Stichprobe der Schulen für den Feldtest umfasst 46 Schulen in den Bundesländern Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Schleswig-Holstein.

In einem weiteren Schritt werden die 15-jährigen Schüler*innen innerhalb 40 dieser Schulen zufällig gezogen, d.h. jeder Schüler hat eine gleich große Wahrscheinlichkeit in die Stichprobe zu gelangen. Für jede Schule werden dabei 54 Jugendliche ausgewählt.

Neben den 15-Jährigen Jugendlichen werden auch zwei 9. Klassen für die Befragung gezogen, um Aussagen auf der Klassenebene untersuchen zu können. Dafür werden in drei dieser Schulen zusätzlich zu den 15-jährigen Schüler*innen je 18 zufällig ausgewählte 9. Klässler*innen jeder Klasse für die Befragung ausgewählt. Des Weiteren werden 3 Schulen in die Stichprobe aufgenommen, für welche es nur wenige 15-jährige Schüler*innen gibt. Da diese Jugendlichen in der Haupterhebung dann mit einem extra Gewichtungsfaktor hervorgehoben werden, muss dies im Feldtest getestet werden. Die gesamte Stichprobe der Schüler*innen umfasst insgesamt 2451 Jugendliche.

Neben den Schüler*innen werden auch Mathematik- und sonstige Lehrer*innen an jeder Schule für eine Online-Befragung gezogen, wenn sie Mathematik oder ein sonstiges Fach in der 9. oder 10. Jahrgangsstufe unterrichten. Dabei sind die Zielgrößen auf 10 Mathematiklehrkräfte und 15 sonstige Lehrkräfte pro Schule gesetzt worden. Des Weiteren werden für eine nationale Zusatzerhebung alle Lehrkräfte der Naturwissenschaften und Deutsch, welche eine oder beide der gezogenen 9. Klassen unterrichten, zusätzlich der Stichprobe hinzugefügt.

Beim Reconciling wird aus den beiden deutschen Übersetzungen aus dem vorherigen Arbeitsschritt unter Berücksichtigung fachlicher Richtigkeit zunächst eine einzige deutsche Version gebildet. Seit PISA 2009 besteht eine Übersetzungskooperation mit den anderen deutschsprachigen PISA Teilnehmer-Staaten (Schweiz, Österreich, Luxemburg). Wir erstellen in einem mehrtägigen Meeting eine „Common German Version“ der PISA-Items. Dabei unterstützen uns Kolleg*innen aus der Mathematikdidaktik dabei, Formulierungen zu finden, die dem Alltag des Mathematikunterrichts entsprechen. 

Abschließend muss die gemeinsame deutsche Version (Common German Version) durch die internationale Projektleitung auf die Vergleichbarkeit mit der Ursprungsversion sowie die Fairness gegenüber den Übersetzungen anderer Staaten überprüft werden. Diese Verifikation der gemeinsamen deutschen Version findet beim PISA Contractor cApStAn in Belgien statt. Dort werden alle Übersetzungen sprachlich überprüft und in mehreren Schleifen in Rücksprache mit den nationalen Projektleitungen überarbeitet. Danach sind die Items für den kognitiven Test sowie die Fragen für die Kontextfragebögen bereit für die Verwendung im Feldtest.

Von März 2019 bis Juni 2019 wurden die neuen PISA Items für Mathematik, Kreatives Denken sowie die Fragen der Kontextfragebögen von jeweils zwei Übersetzerinnen unabhängig voneinander aus der englischen oder französischen Ursprungsversion ins Deutsche übertragen. Wir freuen uns, mit einem sehr kompetenten Team zusammenzuarbeiten und bedanken uns herzlich bei:

Julia Frenzel (LF Languageservices), Ulrika Wiesner, Franziska Klos (that word), Ilse Freiburg (IKF Translations)

Der erste Meilenstein für PISA 2021 betrifft die Vorbereitung des Testmaterials. Dabei erhielten wir in mehreren Chargen die Units und Items, welche durch externe und interne Fachexperten beurteilt wurden. In der Domäne Mathematik sind wir sehr dankbar, von folgenden Personen unterstützt worden zu sein:

• Dr. Götz Bieber, Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM)

• Prof. em. Werner Blum, Universität Kassel

• Prof. Aiso Heinze, Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik an der Universität Kiel (IPN)

• Prof. Stefan Krauss, Universität Regensburg

• Prof. Dominik Leiß, Leuphana Universität Lüneburg

• StD a.D. Max Schmidt, Stiftung Wertebündnis Bayern

• Prof. Stefan Ufer, Ludwigs-Maximilian-Universität München

• Dr. Barbara Hank, Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung München (ISB)

In Bezug auf die innovative Domäne danken wir ganz herzlich PD Dr. Mathias Benedek, Karl-Franzens-Universität Graz, für seinen wertvollen Input.

 

Meilensteine PISA 2025

Nach 2006 und 2015 wird die naturwissenschaftliche Kompetenz auch in 2025 wieder als Hauptdomäne erfasst. Damit geht immer auch die Überarbeitung des Rahmenkonzepts (Framework) einher. Zur Einschätzung dessen curricularer Validität haben wir die Expertise folgender Personen eingeholt:

  • Prof. Marcus Hammann (Didaktik der Biologie, Universität Münster)
  • Prof. Ute Harms (Didaktik der Biologie, IPN Kiel)
  • Prof. Alexander Kauertz (Didaktik der Physik, Universität Koblenz-Landau)
  • Prof. Knut Neumann (Didaktik der Physik, IPN Kiel)
  • Prof. Mathias Ropohl (Didaktik der Chemie, Universität Duisburg-Essen)
  • Prof. Mirjam Steffensky (Didaktik der Chemie, Universität Hamburg)

Wir danken diesen Expert*innen sehr herzlich für ihre Einschätzung.