FAQ PISA 2022

Hinweis: Aktuelle Informationen zu den Meilensteinen in PISA 2022 finden Sie hier.

2018: Begutachtung der Testmaterialien
2019: Übersetzung der Tests und Fragebögen in die jeweiligen Landessprachen
April-Mai 2020: Die Vorbereitungen für den Feldtest wurden weitestgehend abgeschlossen. So wurden die deutschsprachigen Instrumente fertiggestellt, die Stichprobe für den Feldtest gezogen und die Manuale und Skripte für Testleiterinnen und Testleiter sowie für Schulkoordinatorinnen und Schulkoordinatoren vorbereitet. Die Durchführung des Feldtests sowie der Hauptstudie wurde aufgrund der Schulschließungen durch die Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben.
Juli 2020 bis April 2021: Vorbereitung von ergänzenden Testmaterialien, Anpassung der Computerplattform und Adaptierung der Durchführungsrichtlinien an die veränderte Testsituation. Zusätzlich erneute Ziehung der Stichproben der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte und Testung der Computerplattform.
April/Mai 2021: Durchführung des Feldtests zu PISA 2022 an 40 Schulen mit 2451 Schülerinnen und Schülern.
Juni bis Dezember 2021: Auswertung der Feldtest-Daten
Oktober bis Dezember 2021: Erneutes Review, ggf. Korrektur von Fehlern und endgültige Freigabe der Aufgaben und Fragebögen für die Hauptstudie
September 2021 bis Januar 2022: Stichprobenziehung für die PISA Hauptstudie 2022
Dezember 2021 bis März 2022: Genehmigungsverfahren der PISA-Materialien durch die 16 Bundesländer
April/Mai 2022: Durchführung der PISA Hauptstudie an ca. 230 Schulen mit ca. 13.000 Schülerinnen und Schülern
Juni 2022 bis April 2023: Auswertung der Daten aus der Hauptstudie
Mai 2023 bis November 2023: Berichtsband PISA 2022: Schreibphase, Datenübergabe an den Verlag, mehrere Korrekturschleifen, Druck
Dezember 2023: Veröffentlichung der Ergebnisse aus  PISA 2022 im Rahmen einer Pressekonferenz in Berlin

Bei PISA werden fünfzehnjährige Schülerinnen und Schüler für die Teilnahme ausgewählt (Stichtag 01.01.2022), es handelt sich also um eine altersbasierte Stichprobe. Für PISA 2022 sind dies rund 7.500 Schülerinnen und Schüler in Deutschland, die rund 250 Sekundarschulen besuchen. Darunter sind alle Schularten, also Gymnasien, Realschulen, Hauptschulen, Schulen mit mehreren Bildungsgängen, integrierte Gesamtschulen, Sonder- und Förderschulen sowie berufliche Schulen.

Zusätzlich nimmt Deutschland an der internationalen Option der klassenbasierten Testung teil. Hierzu werden in den teilnehmenden Schulen zusätzlich 36 Schülerinnen und Schüler aus je zwei 9. Jahrgangsstufen für die Testung ausgewählt (nicht in den beruflichen Schulen). Dies umfasst rund 9.000 Schülerinnen und Schüler. Insgesamt sollen demnach rund 16.500 fünfzehnjährige Jugendliche in Deutschland befragt werden.

Weitere Stichproben:

  • Pro teilnehmender Schule je 15 Lehrerinnen und Lehrer aus dem Unterrichtsfach Mathematik sowie 20 Lehrkräfte anderer Fachrichtungen
  • Die ca. 250 Schulleiterinnen und Schulleiter der teilnehmenden Schulen
  • Die Eltern der getesteten Schülerinnen und Schüler

86 Staaten und Wirtschaftsregionen: Alle 37 OECD-Mitgliedsstaaten, 49 OECD-Partnerstaaten

Begonnen hat die erste PISA-Studie (PISA 2000) mit 28 OECD-Mitgliedsstaaten und 4 OECD-Partnerstaaten.

PISA 2022 ist bereits die achte Erhebungsrunde. Immer drei Runden bilden einen Zyklus, wobei jeweils einer der drei Kompetenzbereiche als Schwerpunkt untersucht wird. Der erste Zyklus bestand aus PISA 2000 (Lesen als Schwerpunkt), 2003 (Mathematik) und 2006 (Naturwissenschaften). Mit PISA 2015 schloss sich der zweite Zyklus aus PISA 2009 (Lesen), 2012 (Mathematik) und 2015 (Naturwissenschaften). Mit der PISA-Studie 2018 (Lesen) begann somit der dritte PISA-Zyklus, welcher nun mit PISA 2022 mit dem Schwerpunkt auf Mathematik fortgesetzt wird.

In PISA 2022 steht bereits zum dritten Mal (nach 2003 und 2012) die mathematische Kompetenz im Mittelpunkt. Wie in jeder PISA-Erhebungsrunde werden neben der mathematischen Kompetenz auch die Lesekompetenz und die naturwissenschaftliche Kompetenz der fünfzehnjährigen Schülerinnen und Schüler getestet.

Mathematische Grundbildung wird in der PISA-Studie definiert als die Fähigkeit einer Person, in einer Vielzahl von Kontexten Problemstellungen mathematisch zu formulieren, zu bearbeiten und zu interpretieren sowie mathematisch zu argumentieren. Sie beinhaltet außerdem mathematisches Schlussfolgern und die Anwendung mathematischer Konzepte, Prozeduren, Fakten und Werkzeuge, um Phänomene zu beschreiben, zu erklären und vorherzusagen. Mathematische Grundbildung unterstützt Personen dabei zu erkennen und zu verstehen, welche Rolle Mathematik in der Welt spielt sowie fundierte Urteile und Entscheidungen zu treffen, die den Anforderungen des Lebens als konstruktive, engagierte und reflektierte Bürgerinnen und Bürger entsprechen.

Ergänzend wird in PISA 2022 als innovative Domäne das kreative Denken der Schülerinnen und Schüler erfasst. Kreatives Denken wird dabei als die Kompetenz definiert, vielfältige, kreative Ideen zu produzieren, zu evaluieren und zu verbessern. Ideen können effektive Lösungen realer Probleme, Fortschritte im Wissen und wirkungsvolle Ausdrucksformen der Vorstellungskraft sein.

Bei PISA werden außerdem die Bedingungen erfasst, unter denen Schülerinnen und Schüler aufwachsen, leben und lernen. Zu den sogenannten Kontextfaktoren zählen unter anderem Informationen zum sozialen Hintergrund der Schülerinnen und Schüler, zum Schulklima und zur Unterrichtsgestaltung sowie zu den Einstellungen und Interessen der Jugendlichen. Dazu beantworten nicht nur die Schülerinnen und Schüler, sondern auch ihre Eltern, Lehrkräfte und Schulleitungen Fragebögen.

In der Erhebung 2022 wird die Testung der Schülerinnen und Schüler ausschließlich an entsprechend vorbereiteten Computern stattfinden. Das gilt auch für fast alle anderen Fragebögen, nur der Elternfragebogen wird in Papierform ausgegeben.

Das bei PISA verwendete Indikatorensystem verändert sich mit der gesellschaftlichen Realität, in der 15-jährige Schülerinnen und Schüler leben und ihre Pflichtschulzeit beenden. In PISA 2000 sah diese Realität deutlich anders aus als in PISA 2022; allein die Verbreitung des Internets und die Verfügbarkeit digitaler Endgeräte haben in den 22 Jahren für spürbare Veränderungen gesorgt.

(i) Schülerfragebogen

Die Schülerinnen und Schüler werden zu ihrem Lernverhalten und ihren Erfahrungen im Fach Mathematik befragt und geben an, wie sie ihren Schulalltag wahrnehmen. Außerdem wird der soziale Hintergrund erfasst, um Schülerinnen und Schüler innerhalb von Deutschland miteinander sowie mit Schülerinnen und Schülern aus anderen Staaten vergleichen zu können.

(ii) Elternfragebogen
Die Eltern geben Auskunft über die häusliche Lebensumwelt der Schülerinnen und Schüler im Allgemeinen sowie spezifisch bezogen auf Mathematik; z. B. welche Hilfestellung in Mathematik sie ihrem Kind geben oder wie sie die Bedeutung der Mathematik für einen späteren Beruf einschätzen. Zudem bewerten sie die Zusammenarbeit mit der Schule.  

 (iii) Lehrerfragebogen
Die Lehrerinnen und Lehrer schätzen ihren Unterricht, die Organisation des Unterrichts und die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen sowie der Schulleitung ein. Zudem berichten die Lehrerinnen und Lehrer von ihrer Teilnahme an Fortbildungen und die Verwendung von digitalen Medien im Unterricht. Mathematiklehrkräfte werden darüber hinaus spezifisch zu diesem Fach befragt.

(iv) Schulleiterfragebogen
Die Schulleitung macht Angaben zu den Rahmenbedingungen der Schule (z. B. Größe, Schulform) und den zur Verfügung stehenden Ressourcen (z. B. Lehrkräfte, Computerausstattung). Außerdem gibt die Schulleiterin oder der Schulleiter Auskunft über spezifische Themen wie z. B. Berufsorientierung.  

Per Zufall wird bestimmt, welche Schulen bei PISA 2022 mitmachen. Danach werden die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler innerhalb der ausgewählten Schulen ebenfalls zufällig ausgewählt. Weltweit sind alle PISA-Stichproben repräsentativ für die 15-Jährigen des jeweiligen Staats (aber z. B. nicht für ein Bundesland in Deutschland), die an Schulen angemeldet sind. Sollte in einem Staat die Rücklaufquote unter einen bestimmten Schwellenwert fallen, wird darauf im Bericht hingewiesen.

Teilnahmeberechtigt an PISA sind in Deutschland nur jene Schülerinnen und Schüler, welche mindestens ein Jahr hier zur Schule gegangen sind und über ausreichende Deutschkenntnisse verfügen.

Bei PISA geht es nicht darum, zu untersuchen, wie gut die Lehrerinnen und Lehrer die Inhalte des Lehrplans an die Jugendlichen vermittelt haben bzw. Wissen in bestimmten Fächern zu erheben, sondern darum, grundlegende Kompetenzen zu erheben, welche die Schülerinnen und Schüler am Ende der Pflichtschulzeit erworben haben sollen. Diese Grundbildung ist kulturübergreifend.

Die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler werden nicht anhand einzelner Aufgaben gemessen, sondern mit vielen Teilaufgaben („Items“). Die Items sind unterschiedlich schwierig, so dass abgelesen werden kann, bis zu welchem Schwierigkeitsgrad Schülerinnen und Schüler Aufgaben lösen können.

Die Items werden von internationalen Expertinnen und Experten des jeweiligen Inhaltsbereichs sorgfältig erstellt. Alle Aufgaben sind in einem mehrschrittigen Verfahren in der Praxis getestet worden, bevor sie für die PISA-Testung ausgewählt wurden. Auch die korrekte Übersetzung der Aufgaben in die Sprachen der jeweiligen Staaten wird international überprüft. Bei einer Vortestung ca. ein Jahr vor der Hauptstudie (dem sogenannten Feldtest) wird untersucht, ob die Aufgaben für Jugendliche aller teilnehmenden Staaten gleichermaßen geeignet und damit die Antworten auf diese Aufgaben zwischen den Staaten vergleichbar sind. Nur solche Aufgaben werden für die Hauptstudie verwendet.

Konkrete Aufgabenbeispiele finden Sie hier: http://www.pisa.tum.de/beispielaufgaben/

Dies hat den Vorteil, dass Wirkungen von Bildungsprozessen und -systemen international auf dasselbe Lebensalter und damit auf eine vergleichbare Zeitspanne bezogen werden. Darüber hinaus wird in vielen Ländern mit 15 Jahren das Ende der Pflichtschulzeit bzw. der Ganztagsbeschulung erreicht, sodass dieser Altersgruppe von besonderem Interesse ist.

In Bezug auf ihre Lerngelegenheiten müssen die Untersuchungsdomänen international vergleichbar sein, was bei Domänen wie z. B. Geschichte oder Sozialkunde i. d. R. schwieriger ist als etwa bei Mathematik oder Naturwissenschaften. Weiter müssen die Bildungsergebnisse mit Testverfahren aussagekräftig erfasst, zuverlässig bewertet und sinnvoll interpretiert werden können.

Darüber hinaus werden die Mathematik, die Naturwissenschaften sowie die Lesekompetenz als elementar erachtet für die Fähigkeit gesellschaftlich am Leben teilhaben zu können und für das lebenslange Lernen gerüstet zu sein.

Eine Hauptaufgabe von PISA ist es, Staaten in ihren Entscheidungen zur Bildungspolitik zu unterstützen. Ein Zyklus von drei Jahren versorgt die Teilnehmerstaaten zeitnah mit Informationen, Daten und Analysen, um die Auswirkungen ihrer politischen Entscheidungen und Programme zu erfassen. Kürzere Zyklen würden nicht genug Zeit lassen, um Auswirkungen von Reformen und Innovationen untersuchen zu können.
Zwischen PISA 2018 und PISA 2022 beträgt der Abstand zwischen den PISA-Runden vier Jahre, da die ursprünglich für das Jahr 2021 geplante Studie aufgrund der Schulschließungen durch die Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben wurde.

Nein. Die PISA-Stichprobe ist repräsentativ für fünfzehnjährige Schülerinnen und Schüler, die eine Schule in Deutschland besuchen - die Studie bezieht sich also auf Deutschland als Ganzes und hat keine Aussagekraft für einzelne Bundesländer.

Der Bildungstrend des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB), welchem das inhaltliche Konzept der Bildungsstandards zugrunde liegt, erlaubt den Vergleich der Ergebnisse einzelner Bundesländer.  Weitere Informationen zum IQB-Bildungstrend finden Sie hier https://www.iqb.hu-berlin.de/bt.

Die Verarbeitung der Daten und die veröffentlichten Ergebnisse werden auf zusammengefassten Daten beruhen. Die Ergebnisse können deshalb nicht mehr einzelnen Personen zugeordnet werden. Das Schulpersonal hat zu keinem Zeitpunkt Einblick in die Testunterlagen einzelner Schülerinnen und Schüler.

Die Stichproben der Schulen, Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler stellen eine Zufallsziehung aller betreffenden Personen (sprich Lehrkräfte oder Schülerinnen und Schüler) in Deutschland dar und sind für diese repräsentativ (siehe FAQ „Wie werden die Schulen und die Schülerinnen und Schülern ausgewählt?“).

Das Aufgabenmaterial wird durch internationale Expertinnen und Experten ausgewählt und nach aktuellem Stand der Forschung ausgewertet (s. „Wie werden die Aufgaben ausgewertet?“). Diese Maßnahmen erlauben einen wissenschaftlich fundierten und aussagekräftigen Vergleich von Bildungssystemen.

Die PISA-Ergebnisse basieren auf den Antworten der Schülerinnen und Schüler der deutschen Stichprobe zu den vorgelegten (PISA-)Testaufgaben. Aus diesen Antworten leiten sich durch die Anwendung geeigneter psychometrischer Verfahren durchschnittliche Kompetenzkennwerte für fünfzehnjährige Schülerinnen und Schüler in Deutschland ab. 

Auf der Ebene des Individuums liegen diese als Plausible Values (PVs) vor: Im Gegensatz zu einfachen Testwerten (z. B. Anzahl der erreichten Punkte in einer Klassenarbeit) werden dabei für jede Schülerin/jeden Schüler mit komplexen Modellen der Item Response Theorie (IRT) mehrere plausible Testwerte - daher deren Bezeichnung „Plausible Values“ - aus einer individuellen Verteilung der Kompetenz ermittelt. Durch dieses Verfahren wird der Messfehler bei der Ermittlung der Kompetenz angemessen berücksichtigt.

Ja. Die wiederholte Messung im 3-Jahres-Rhythmus ermöglicht eine Analyse der Veränderungen der Leistungsfähigkeit des Bildungssystems.

Änderungen im Design und in der Skalierung (wie z. B. die computergestützte Testung ab 2015) werden bei der Auswertung über die Verwendung von Korrekturindizes berücksichtigt, sodass Vergleiche mit vorherigen Erhebungsrunden wissenschaftlich fundiert sind.

Ziel von PISA ist es, den beteiligten Staaten in regelmäßigen Abständen Informationen über grundlegende Kompetenzen ihrer Schülerinnen und Schüler am Ende der Pflichtschulzeit zur Verfügung zu stellen. Mit PISA hat die OECD ein eigenes Indikatorensystem für Bildungsergebnisse geschaffen. Die PISA-Studie gibt Auskunft über Erträge des Bildungssystems, zeigt Herausforderungen auf und gibt Hinweise auf Möglichkeiten für Verbesserungen. Beispielsweise wurden in der Folge von PISA 2000 erhebliche Anstrengungen unternommen, das Kompetenzniveau der Schülerinnen und Schüler in Deutschland zu verbessern. Die Ergebnisse der PISA-Studie in Deutschland sind mittlerweile signifikant über dem Durchschnitt der OECD-Staaten.

Die OECD untersucht, welche Reformen und Praktiken dazu beitragen, dass Staaten in der PISA-Studie hohe Leistungen oder deutliche Verbesserungen erzielen. Auf diese Befunde können alle Staaten zurückgreifen, die Reformen für ihre Bildungssysteme planen. Dabei müssen allerdings immer die unterschiedlichen Gegebenheiten in den einzelnen Ländern berücksichtigt werden. Es gibt kein allgemeingültiges Bildungsmodell, das auf alle Länder passt, und es ist auch nicht möglich, ein Bildungssystem aus einem Land direkt auf ein anderes zu übertragen.

Der vertrauliche Umgang mit Ihren Daten ist uns sehr wichtig.

Die Namen und Adressen teilnehmender Schulen oder der Schülerinnen und Schüler sind dem PISA-Team in München nicht bekannt und könnten auch nicht genannt werden. Die Studie wird streng anonymisiert durchgeführt und alle Daten werden vertraulich behandelt. Die Liste mit den Namen der ausgewählten Schülerinnen und Schüler verlässt zu keinem Zeitpunkt die Schule. Sie wird dort sicher aufbewahrt und nach Beendigung der Datenerfassung vernichtet.

Die Verarbeitung der Daten und die veröffentlichten Ergebnisse beruhen auf zusammengefassten Daten. Daher können die Ergebnisse nicht einzelnen Personen oder Schulen zugeordnet werden. Alle Testunterlagen werden von den Testleiterinnen und Testleitern unmittelbar nach Beendigung der Tests an die IEA Hamburg geschickt, wo die Daten aufbereitet werden. Das Schulpersonal hat daher zu keinem Zeitpunkt Einblick in die Testunterlagen.

Das Verfahren wird in jeder Erhebungsrunde erneut durch die Datenschutzbeauftragten der Bundesländer geprüft und freigegeben.  

In Deutschland wird die PISA-Studie zum einen von der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (KMK) und zum anderen vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert. Die KMK finanziert die nationalen Forscherinnen und Forscher, das BMBF leistet einen finanziellen Beitrag zu den internationalen Expertengruppen der OECD.

Die wichtigsten Informationen zur PISA-Studie in Deutschland finden Sie stets aktuell auf der offiziellen Webseite des National Centers: www.pisa.tum.de.

Antworten auf spezifisch-internationale Fragen finden Sie auf der Webseite der OECD (http://www.oecd.org/pisa/). Dort können auch die internationalen Datensätze aller bisherigen Zyklen abgerufen werden.

Die Datensätze, welche auch die nationalen Ergänzungen (z. B. die klassenbasierte Stichprobe) inkludieren, können interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über das gemeinsame Forschungsdatenzentrum des Zentrums für internationale Bildungsvergleichsstudien am IQB beziehen: https://www.iqb.hu-berlin.de/fdz.

Sollten Sie darüber hinaus noch Fragen haben, steht Ihnen das Team des National Centers Deutschland am Zentrum für Internationale Bildungsvergleichsstudien an der Technischen Universität München gerne per E-Mail unter pisa@edu.tum.de zur Verfügung.